![]() Traumzeit-Festival Duisburg 2007 |
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Künstler-Arbeiten SoundART 2007 Am Eingang zur Ausstellung wird der Besucher von Robert Jacobsen „interaktivem“ Begrüßungsroboter in Empfang genommen. Eine ironische und spielerische Parodie auf die zunehmende Flut hochtechnisierter Pseudo-Kommunikationseinheiten vom computergesteuerten Museums-Guide bis zur sprechenden Zapfsäule. Vor dem Hüttenmagazin lädt Werner Cee mit seiner Klanginstallation zum verweilen ein. „Ton der Luft“ ist eine Mehrkanal-Komposition für den Außenraum, deren lavierende Klänge sich fast unmerklich mit den realen Umgebungsgeräuschen verweben. So entsteht ein atmosphärisches Klangstück im Sinne einer akustischen Pleinairmalerei. Das Duo Roswitha von den Driesch und Jens-Uwe Dyffor zeigt zur SoundART 2007 erstmalig seine neue Video-Klang-Installation mit dem Titel „Goliath“. Die Sprengung eines leerstehenden Hochhauses wird hier zur akustisch und visuell vielschichtigen Metapher auf Wertewandel, Umbrüche und - im Wortsinn - fehlende Inhalte und zu schließende Lücken. Räume sind für Pierre-Laurent Cassière Territorien eines kollektiven Hörspiels. Durch diskrete Interventionen versucht er die Aufmerksamkeit des Publikums auf seine Klangumwelt zu erwecken. Auf der SoundART 2007 stellt er dem Publikum seine „Schizophones“ zur Verfügung. Scheuklappen für die Ohren. Marianne Greve erarbeitet grenzüberschreitend zwischen bildender Kunst, Musik und Biologie Rauminstallationen zur Umdeutung biologischer und sozialer Prozesse. Ihre „Tischordnung für 14 Gedecke“ ist eine Einladung zur Reflexion über die Assoziations-Kette: Kunst – Nahrung – Konsum... Hanna Hartman arbeitet in den Bereichen Performance, Installation und Komposition von Radio(hör)stücken. Mit ihrem „Can Man“, einer Installation aus Klangskulptur und Fotografien aus dem Jahre 2005, gibt sie dem Betrachter und Zuhörer eine spielerische, interaktive Variante des „klassischen“ Dosentelefons. Seit 2000 erarbeitet Jan Jacob Hofmann mittels der Ambisonic-Methode Raumklangarchitekturen. Klänge werden hier zu quasi materiellen Gebilden mit unterschiedlichsten stofflichen Qualitäten und „haptischen“ Eigenschaften. Der gelernte Architekt baut als Komponist nicht mehr mit Stahl und Stein, sondern mit Klang. Timo Kahlen benutzt als akustisches Material für seine Installationen und Objekte unter anderem verfremdete Naturklänge und Radio-Störgeräusche. Ähnlich wie in seinen frühen Arbeiten mit Wind, steht auch in seinen Klanginstallationen häufig das Flüchtige, Ephemere im Zentrum. Zur SoundART 2007 ist seine Flash-Projektion „sound-drift“ zu bespielen. Als „appetizer“ installiert der Musiker und Komponist Burkard Schmidl im Foyer der Kraftzentrale sein Achtkanal-Stück „the secret element“. Eine sphärische, Raum füllende Komposition auf der Suche nach dem „alchimistischen“ fünften Element, in deren klanglichem Zentrum ein Disk-Klavier steht. Miki Yui arbeitet seit zehn Jahren an, wie sie es nennt, „small sounds“: zarte, leise und filigrane Klangstücke und –installationen. So fordern ihre sensiblen Arrangements stets einen aufmerksamen Betrachter und wirklich zuhörenden Zuhörer um ihre ganze Ästhetik zu entfalten. Es finden täglich Führungen statt. Der Eintritt in die SoundART ist frei! Ort: Landschaftspark Duisburg Nord im Rahmen des Traumzeit-Festivals 2007 Dauer: während des gesamten Traumzeit-Festivals vom 6. – 8. Juli 2007 Öffnungszeiten (Eintritt frei):
Weitere Informationen:
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